Philipp Näpflin, Stiftungsratspräsident der Hotelfachschule Thun, eröffnete die 57. Diplomfeier in feierlichem Rahmen und gratulierte den Diplomanden zu ihrem Erfolg. Ausgehend vom Begriff der Gewinner, betonte Näpflin: «Die Absolventinnen und Absolventen haben eine umfassende Management-Ausbildung mit besten Aussichten am Arbeitsmarkt und weltweiten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gewonnen.»

Mit einem Blick in die Zukunft hob er die neue strategische Ausrichtung hervor, in deren Zentrum unter anderem die Entwicklung eines «Laborhotels» auf dem Schulgelände steht. Weg vom Frontalunterricht und hin zu individuellem Coaching wird künftig ein deutlicher Mehrwert für die Ausbildung bedeuten. Näpflin schloss mit einer herzlichen Gratulation ab und ermunterte den Kadernachwuchs, sich als Botschafterinnen und Botschafter für eine praxisorientierte Ausbildung zu verstehen.

Anerkennung durch die Schulleitung
Christoph Rohn, Direktor der Hotelfachschule Thun, sprach den 41 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen seine Anerkennung für die hervorragenden Leistungen während ihres zweieinhalb- beziehungsweise dreijährigen Studiums aus.

Er versicherte ihnen, dass sie im Sinne der Bildung richtiges Wissen für ihre berufliche Laufbahn mitnehmen und die Verbindung von Theorie und Praxis erfolgreich herstellen können. Mit dem eidgenössisch anerkannten Diplom einer dipl. Hôtelière-Restauratrice HF beziehungsweise eines dipl. Hôteliers-Restaurateurs HF im Gepäck beginnt für sie ein neues Kapitel und es endet eine intensive Zeit, die geprägt war durch einen hohen Grad an Einsatz, Selbstorganisation und Disziplin.

Mit «soul, passion and system» ins Berufsleben
Diplomredner Harry John, Direktor BE! Tourismus AG, zeigte sich erfreut über so viel Potenzial für die Zukunft. Ausgehend vom Claim der Hotelfachschule Thun «soul, passion and system», den John in seiner Ansprache als Wesensbegriffe für die berufliche Tätigkeit identifizierte, beschrieb er die Hotellerie und Gastronomie als attraktives Berufsfeld und Wachstumsbranche für Absolventinnen und Absolventen der Hotelfachschule Thun und sprach von einem «métier noble».

John betonte, dass es wichtig ist, mit Herzblut und Leidenschaft bei der Arbeit zu sein, die Verantwortung als Gastgeber wahrzunehmen sowie Partnerschaften und Netzwerke zu pflegen.

Die besten Diplomabschlüsse
Ein weiterer Höhepunkt an der Diplomfeier waren die Preisverleihungen für die besten Abschlüsse.[IMG 2]

Mit einem Notendurchschnitt von 5.46 schloss Jacqueline Frei als Beste ihres Jahrgangs ab. Im zweiten Rang folgte Aline Nobs mit einem Notendurchschnitt von 5.33 und im 3. Rang konnte Laura Stauffer mit einem Notendurchschnitt von 5.23 ausgezeichnet werden. Der erste Rang wird mit einem Barbetrag in der Höhe von CHF 3‘000 sowie einem grosszügigen Hotelgutschein prämiert.

Der Hotela-Spezialpreis im Wert von 1500 Franken für speziell sozialkompetente, integrative und zielgerichtete Zusammenarbeit wurde einer Gruppe des 6. Semesters verliehen. Für speziell sozialkompetentes Verhalten, durfte Remo Stübi den Effort-Preis entgegennehmen, der aufgrund der Rückmeldungen der Mitstudierenden verliehen wurde.

Student Remo Stübi blickte stellvertretend für alle Diplomandinnen und Diplomanden auf die Studienzeit zurück und mit einem humorvollen Sketch von drei Absolventinnen wurde der offizielle Teil der Feier unter tosendem Applaus abgeschlossen.

Die Diplomfeier fand in Anwesenheit von zahlreichen Familienangehörigen, Vertretern des Stiftungsrates und des Branchenverbandes hotelleriesuisse sowie Gästen aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte  mit einem erfrischenden Mix aus Rock, Blues, Reggae und Jazz  die Band Metamorphunk aus Thun. Beim anschliessenden Apéro bot sich den strahlenden Absolventinnen und Absolventen die Gelegenheit, mit Eltern und Angehörigen sowie Mitarbeitenden der Hotelfachschule Thun auf ihren erfolgreichen Abschluss anzustossen.

Das Diplom erhielten:
Daniela Baur, Berg am Irchel; Sandro Bianchin, Therwil; Stéphanie Ducret, Düdingen; Jacqueline Frei, Zollikon; Stefan Gerber, Heitenried; Nicole Giger, Etziken; Jonas Grun, Basel; Allan Hartojo, Thun; Seline Hess, Gerzensee; Luca Hörler, Corbella; Lucie Solange Hostettler, Lyss; Claude Jonkmans, Bern; Priska Jud, Uznach; Alexandra Konzett, Schliern bei Köniz; Désirée Lambrigger, Hergiswil; Maya Leimgruber, Wölflinswil; Sandro Lo Riso, Basel; Tim Luternauer, Reiden; Janina Misar, Langenthal; Janine Moser, Toffen; Chiara Niehus, Abtwil; Aline Nobs, Seedorf; Larissa Pauli, Bern; Ramun Raab, Niederwangen; Marina Ricklin, Gebertingen; Julia Rutz, Eggersriet; Nick Schär, Rüti bei Riggisberg; Michèle Schärli, Tafers; Basil Schneider, Maur; René Schulthess, Zollbrück; Karin Schwab, Moosseedorf; Manuela Siegenthaler, Bern; Raphaël Stauffer, Reinach; Laura Stauffer, Bern; Remo Stübi, Kriens; Laura Supersaxo, Saas-Fee; Melisa Tulcali, Liebistorf; Lukas von Gunten, Bern; Vanessa Weibel, Biel; Rahel Wüthrich, Zürich; Tanja Wüthrich, Pontresina.

 

htr/npa