X
x
Hotellerie   Gastronomie   Tourismus
Sie lesen:
Dossier: Serie: Milestone-Nominationen
Wer erhält am 12. November im Berner Kursaal einen «Milestone»?

Dossier: Serie: Milestone-Nominationen

Die Nominierten für den Jubiläums-Milestone

Acht Projekte sind für einen «Milestone» nominiert. In dieser Serie wird jedes nominierte Projekt nochmals einzeln vorgestellt.

Die Jury hat insgesamt acht Projekte in der Kategorie Innovation für einen «Milestone» nominiert. Mit der Serie «Milestone-Nominationen» werden alle Projekte nochmals vorgestellt.

Am 12. November erfahren die Nominierten, ob sie mit ihrem Projekt gewonnen haben. Im Beisein von rund 600 Gästen steigt im Berner Kursaal die grosse Gala zur 20. Verleihung des mit 32'500 Franken dortierten Tourismuspreises «Milestone. Excellence in Tourism».

Einen «Milestone» gibt es zudem in der Kategorie «Nachwuchs» sowie für das Lebenswerk. Zum zweiten Mal zeichnet die Jury auch ein Projekt aus, das mit einem originellen, überraschenden oder mutigen Ansatz zu überzeugen vermag und Potential zur Weiterentwicklung aufweist. Für den Spezialpreis und das Lebenswerk konnte man sich nicht bewerben.

Alle Milestone-Nominierten 2019

 

Milestone-Nominationen 2019

Bahnfahren in exklusiver Klasse

Die Glacier Express Excellence Class bietet Premium-Klasse-Fahrten an und wurde für das innovative Angebot für den Milestone 2019 nominiert.

Excellence Class heisst die neue Premium-Klasse des Glacier Express. Sie hebt sich durchs exklusive Wagendesign, eine Glacier Bar, Loungesessel und garantierte Fensterplätze von allem Bisherigen ab: Vom Willkommen auf dem Bahnsteig über den persönlichen Service, die Inszenierung des 5-Gang-Menüs, einem Tablet mit vielen Tipps entlang der Strecke zwischen Zermatt und St. Moritz bis zur persönlichen Begleitung durch den Concierge.

Mit der Excellence Class wird zum ersten Mal in der Schweiz eine wirkliche First Class eingeführt und bietet seinen Gästen höchsten Komfort, wie man es aus dem Airline-Angebot kennt, schreibt die Milestone-Jury zum Projekt. Neben der 1. und 2. Klasse werde mit der «Excellence Class» ein Premiumangebot im 5-Sterne-Segment im Schweizer Bahnsystem geschaffen und ermögliche Bahnfahren in einer neuen und exklusiven Klasse, welche zusätzliche zahlungskräftige Gäste anzieht.

Innovative Produkte führen zu viel Aufmerksamkeit bei Medien, Partnern, Kunden, Opinion Leaders und Influencern.

Annemarie Meyer, Direktorin Glacier Express AG.

Eine Traditionsmarke mit Produktinnovationen
«Mit dem Milestone werden normalerweise neue Angebote ausgezeichnet. Der Glacier Express ist einer der bekanntesten Züge der Welt, feiert 2020 das 90-jährige Jubiläum, hat in dieser Zeit gegen 9 Millionen Gästen viele schöne Einblicke in die Schweizer Alpen ermöglicht und war für die Destinationen an der Strecke bei gutem und schlechtem Wetter ein Garant für Wertschöpfung», so Annemarie Meyer, Direktorin der Glacier Express AG.

Es sei dem Unternehmen ein Anliegen gewesen, aufzuzeigen, dass Produkteinnovation gerade in der digitalisierten Welt auch für eine gut etablierte Marke ein «Dauerbrenner» sind. Innovative Produkte führen zu viel Aufmerksamkeit bei Medien, Partnern, Kunden, Opinion Leaders und Influencern. Sie lösen Empfehlungen und Bewertungen aus und führen zu mehr Bekanntheit, Nachfrage und Buchungen.

«Mit der Lancierung der Excellence Class ist es uns einmal mehr gelungen, auf neue Kundenbedürfnisse einzugehen und den Glacier Express auf den Märkten neu zu positionieren. Wir hatten den Mut zur Ausrichtung gegen oben und zum Preis – vom Wagen über die Gastronomie bis zum Service ist alles auf Gäste mit höchsten Ansprüchen ausgerichtet. 55 Prozent Auslastung im ersten Jahr, ausschliesslich begeisterte Kundenfeedbacks, den Monocle Award und die Nomination für den Milestone sind der Lohn dafür», bilanziert Annemarie Meyer.

glacierexpress.ch 


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

Milestone-Nominationen

Bonfire: Ein Big-Data-Warehouse für Zermatt

Die Destination Zermatt-Matterhorn lancierte eine umfassende Digitalisierungsoffensive, um künftig im touristischen Wettbewerb bestehen zu können. Dazu wurde ein eigenes Start-up, die Bonfire AG, gegründet.
Die Destination Zermatt-Matterhorn will mit der Bonfire AG bei der Digitalisierung vorne mitmischen.
Die Destination Zermatt-Matterhorn will mit der Bonfire AG bei der Digitalisierung vorne mitmischen. Bild: zermatt.ch
Bild: zermatt.ch

Zermatt-Matterhorn will seine Gäste kennen, eigene leistungsfähige Systeme und Plattformen besitzen, das bestmögliche Gästeerlebnis und bedarfsgerechte Information auf allen relevanten Kanälen bieten: Dazu wurde im Rahmen einer umfassenden Digitalisierungsoffensive das Start-up Bonfire gegründet.

Gemäss der Milestone-Jury ist Bonfire ist ein zukunftsgerichtetes Projekt mit weitsichtiger Governance-Struktur, welche alle Leistungsträger der Region einbindet und wodurch diese am selben Strang ziehen. Durch die Open-Data-Struktur können die Berührungspunkte zwischen dem Gast und den Leistungsträgern entlang der Customer-Journey konsequent in einem einzigen Big-Data-Warehouse abgewickelt werden.

Um künftig im Tourismus konkurrenzfähig zu bleiben, muss eine Destination ganzheitlich digitalisiert sein.

Andreas Mazzone, Geschäftsführer Bonfire AG

«Gemeinsam den Berg der Digitalisierung besteigen»
Andreas Mazzone, Geschäftsführer der Bonfire AG erklärt, wie es zur Milestone-Nomination kam: «Die Digitalisierung in der Tourismusbranche ist zurzeit ein Thema, welches zahlreiche Destinationen beschäftigt. Sie wird unsere Zukunft nachhaltig prägen. Mit dem Projekt Bonfire, das weit fortgeschritten ist und einen hohen Innovationsgrad erreicht hat, nehmen wir eine Vorreiterrolle ein und zeigen neue Wege auf. Wir haben uns entschieden, unsere Bewerbung einzusenden, damit auch andere von unserem Wissen profitieren können», so der Zermatter. 

«Um künftig im Tourismus konkurrenzfähig zu bleiben, muss eine Destination ganzheitlich digitalisiert sein», fügt Andreas Mazzone an. «Dies ist nur möglich, wenn die Destination Seilschaften knüpft und gemeinsam den Berg der Digitalisierung besteigt». Mit der Gründung des Start-ups Bonfire sei der Grundstein gelegt worden, disruptiv, agil und dynamisch Mehrwerte für den Gast und den Leistungspartner zu schaffen. Dank dem Projekt Bonfire soll den Menschen ein Gesicht gegeben werden. Das Ziel ist, die Bedürfnisse der Gäste besser kennenzulernen und darauf eingehen zu können, indem Kommunikation und Angebote angepasst werden. 

«Wir sind mit unserer offenen Systemlandschaft viel unabhängiger von grossen Softwareanbietern und auch den OTAs. Bei allen Massnahmen, die wir treffen, sind uns zwei Sachen immens wichtig: Erstens achten wir genau auf den Datenschutz und zweitens geben wir keine Daten an Dritte weiter. Das schafft grosses Vertrauen vonseiten unserer Gäste und Leistungspartner», so Andreas Mazzone. «Bonfire ist ein Musterbeispiel, wie touristische Destinationen die Digitalisierung erfolgreich angehen können. Das Projekt ist innovativ, fördert die Zusammenarbeit und steigert die Attraktivität der Destination. Dies sind alles Eigenschaften, für welcher der Milestone steht», so der Geschäftsführer. (htr)

zermatt.ch


[DOSSIER] Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

Milestone-Nominationen

Zermatters: 365 Tage Outdoor unter einem Dach

«Zermatters» heisst der Zusammenschluss der Schweizerischen Ski & Snowboardschule und des Bergführervereins Zermatt. Die erfolgversprechende Kooperation wurde für den Milestone 2019 nominiert.
Zermatters ist eine erfolgversprechende Outdoor-Kooperation.
Zermatters ist eine erfolgversprechende Outdoor-Kooperation. Bild: zermatters.ch
Bild: zermatters.ch

Der Outdoor-Anbieter will den Gästen in der Destination Zermatt-Matterhorn im gesamten Outdoorbereich einmalige Erlebnisse ermöglichen. Die Zermatters organisieren, produzieren, vermarkten und führen Outdoor-Erlebnisse aus einer Hand durch. Zum Team gehören rund 350 Skilehrer, Bergführer, Bike- & Wanderguides.

Laut der Milestone-Jury ist es den Projektträgern gelungen, viele Berufsgruppen im Outdoorbereich zu einer Genossenschaft zu vereinen, im Sommer wie im Winter. Durch den Zusammenschluss begleitet Zermatters den Gast von der Beratung bis zur Durchführung mit der nötigen Kompetenz in allen Outdoorsportarten. Als Tour Operator übernimmt Zermatters direkt die Verantwortung für seine Angebote und grenzt sich so von reinen Vermittlungsanbietern ab. Die Jury nennt das Modell von Zermatters «eine Idee mit Vorbildcharakter».

Das Spezielle an unserer Kooperation ist, dass zwei alte und etablierte Unternehmen fusionierten.

Benedikt Perren, Zermatters

Fusion von zwei Traditionsunternehmen
Gemäss Benedikt Perren von Zermatters konnten mit dem erfolgreichen Zusammenschluss von verschiedenen Anbietern im Outdoorbereich viele Synergien genutzt werden. Der Gast hat so für alle sportlichen Aktivitäten in Zermatt einen Ansprechspartner, was vieles vereinfacht. Dass sich diese Zusammenarbeit lohnt, zeigen die kontinuierlichen Umsatzzuwächse seit der Gründung von Zermatters.

Bis zum Zusammenschluss war laut Benedikt Perren viel Vorarbeit nötig: «Das Spezielle an unserer Kooperation ist, dass zwei alte und etablierte Unternehmen, die Skischule und der Bergführerverein, fusionierten. Dazu mussten die alten Strukturen aufgebrochen werden und neue erstellt werden. Dabei stiessen wir zum Teil auf grosse Hindernisse», so Perren. «Falls wir gewinnen, wäre dies sicher ein positives Signal für den Weg, den wir beschritten haben».

zermatters.ch 


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

Milestone-Nominationen

Privatedeal verhandelt zwischen Hotel und Gast

Auf der Website privatedeal.com können Hotelgäste einen Zimmerpreis vorschlagen, der dann entweder akzeptiert oder abgelehnt wird.
Bild: privatedeal.com
Bild: privatedeal.com

PrivateDeal hat in Partnerschaft mit der EHL eine intelligente Matching-Lösung für Hotels entwickelt. Die Besucher der Hotelwebsite haben die Möglichkeit, einen Preis für ein Datum und eine Zimmerkategorie vorzuschlagen.

In der Folge verhandelt PrivateDeal automatisch mit dem Kunden, unter Berücksichtigung der vordefinierten Kriterien des Hoteliers. Bis zu vier Vorschläge können eingegeben werden, um zu einem für beide Parteien optimalen Preis zu gelangen. Die Plattform schliesst auch einen Webzugang ein, um die Preise, Verfügbarkeiten und Reservationen zu verwalten.

Das Hotel kann dieses Tool einfach auf der eigenen Hotelwebsite einbinden und interagiert direkt mit dem Kunden, ohne Zwischenvermittler. Dies hat die Milestone-Jury überzeugt. Durch die Kommunikation in der halbverdeckten Zone kann das Hotel ausgewählte Zimmer zu vergünstigten Preisen verkaufen, ohne diese Preise öffentlich zu machen, was ebenfalls positiv gewertet wurde.

Milestone ist eine Referenz in der Branche, insbesondere in Bezug auf Innovationen.

Isabelle Jan, Co-Founderin Privatedeal

«Hotelkunden erhöhen Direktverkäufe deutlich»
«PrivateDeal ist ein innovativer und erfolgreicher automatisierter Verhandlungsdienst für Hotelzimmer, der sich nicht nur auf die Hotellerie, sondern auch auf den Tourismus im Allgemeinen auswirken kann», sagt Isabelle Jan, Co-Founderin von Privatedeal. «Indem wir Reisende ihre Preise direkt auf der Website des Hotels anbieten lassen, erhöhen unsere Hotelkunden ihre Direktverkäufe deutlich, zahlen weniger Provisionen an Online-Agenturen wie Booking.com und erhalten wichtige Informationen, die bisher nur PrivateDeal bietet: den Preis, den Kunden bereit sind zu zahlen, ob sie buchen oder nicht».

Auf die Nomination für den Milestone angesprochen, sagt Isabelle Jan: «Wir sind sehr stolz auf die Anerkennung von PrivateDeal durch Schweizer Tourismusfachleute. Diese Ernennung stärkt auch unsere Motivation, unsere Lösung weiterzuentwickeln, indem wir dem Markt einen Schritt voraus sind und so nah wie möglich an den Bedürfnissen unserer Hotelkunden sind.»

Bei der Bewerbung um den Tourismuspreis hat das junge Unternehmen nicht lange gezögert: «Als Teil unserer Strategie sind wir bestrebt, aktiv an wichtigen Veranstaltungen zum Thema Innovation in der Hotellerie teilzunehmen. Milestone ist eine Referenz in der Branche, insbesondere in Bezug auf Innovationen. Es war daher selbstverständlich, sich zu bewerben, nachdem man innerhalb der EHL eine disruptive Hotelbuchungslösung geschaffen hatte», so Isabelle Jan. (htr)

privatedeal.com 


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

Milestone-Nominationen

RoomPriceGenie verhilft kleinen Hotels zu einem höheren Umsatz

RoomPriceGenie ist ein nützliches Pricing-Tool für kleinere Hotels. Die ausgeklügelte Software hat die Milestone-Jury überzeugt.
Das Team von RoomPriceGenie.
Das Team von RoomPriceGenie. Bild: Carl Wakefield
Bild: Carl Wakefield

In grösseren Hotels und Ketten nutzen Revenue-Manager-Teams teure Software, um mehrmals täglich optimale Preise zu berechnen. Leidtragende sind dabei kleinere Hotels, deren oft statische Zimmerpreise meist zu hoch oder zu niedrig sind. Die Revenue-Management-Lösung  RoomPriceGenie soll diesen oft familiengeführten Hotels nun helfen. Mit einer einfach zu bedienenden Lösung, voll automatisiert, aber bei Bedarf mit voller Kontrollübernahme, können Hoteliers im Schnitt 15 Prozent mehr Umsatz erzielen. Aufgrund der hohen Fixkosten bedeutet dies oft bis zu 50 Prozent mehr Gewinn.

Die Milestone-Jury überzeugte bei ihrer Nomination des Projektes vor allem, dass die RoomPriceGenie das Problem kleinerer Hotels aufnimmt, denen es oft an Zeit oder Fähigkeit mangelt, ein effizientes Revenue Management zu betreiben. Das Tool biete dem Hotelier die Möglichkeit, durch eine optimalere Preisgestaltung wirtschaftlicher zu operieren.  Zudem funktioniere es sehr clever und überzeuge durch die ausgeklügelten Berechnungen, hält die Jury weiter fest.

Eine Welt ohne diesen kleinen Häuser wollen wir uns nicht vorstellen.

Marvin Speh, RoomPriceGenie

Für Marvin Speh, Mitgründer und COO von RoomPriceGenie, leiden besonders kleine bis mittelgrosse Hotels stark unter der Digitalisierung und dem technologischen Wandel. «Gerade was die Preisfindung und Preisgestaltung betrifft, haben diese Hotels Probleme. Für uns sind kleinere, privat geführte Häuser aber das Herz einer jeden Tourismusdestination und eine Welt ohne diesen kleinen Häuser wollen wir uns nicht vorstellen.» Mit seiner Preisfindungslösung wolle man diesen Betrieben unter die Arme greifen. Ihnen helfen den Umsatz zu steigern und freie Zeit für andere Aufgaben zu schaffen. «Wir setzen uns dafür ein, dass diese Häuser auch in Zukunft erfolgreich sind», so der Co-Founder weiter.

«Die Nomination allein freut uns unheimlich und zeigt uns, dass andere den Wert unserer Arbeit schätzen. Als junges Unternehmen und auch als junge Unternehmer sieht man sich stetig Kritik und Pessimismus ausgesetzt. Da gibt einem die Nomination zu solch einem tollen Award die nötige Kraft, um immer weiter zu machen.»

RoomPriceGenie.com


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

Milestone-Nominationen

Tägliche Nostalgiefahrten als Tourismusmagnet

Die Rhätische Bahn hat mit historischen Erlebnisfahrten auf der Strecke Davos-Filisur ein erfolgreiches touristisches Produkt geschaffen.
Die historischen Erlebniszüge auf der Strecke Davos-Filisur stossen auf grosses Interesse.
Die historischen Erlebniszüge auf der Strecke Davos-Filisur stossen auf grosses Interesse. Bild: rhb.ch
Bild: rhb.ch

Täglich ersetzen vier historische Erlebniszüge auf der wildromantischen Strecke Davos-Filisur die Standardzüge und schaffen ein Highlight für den ganzen Tourismuskanton. Die Züge umfassen die Kultlok Krokodil, historische sowie offene Aussichtswagen. Streckenhöhepunkte werden mit Langsamfahrten erlebbar gemacht. Zusätzliche Produktinitiativen wie etwa das mit Herzblut betriebene Zugrestaurant wurden ausgelöst. Mit der dreifachen Nachfrage ist das neue Angebot im Gästeprogramm der Destinationen nicht mehr wegzudenken.

Die Rhätische Bahn (RhB) habe mit den historischen Erlebniszügen ein zusätzliches touristisches Angebot im bestehenden Bahnnetz geschaffen, urteilt die Milestone-Jury. Die Kompositionen verkehren nach Regelfahrplan und ermöglichen den Reisenden ein zusätzliches Erlebnis bei ihrer Bahnfahrt, und dies ohne Aufpreis. Die stark gestiegenen Frequenzen bestätigen den Erfolg des Projektes.

«Die RhB beweist einmal mehr, dass sie auch touristisch ein Zugpferd ist.»

Piotr Caviezel, Leiter Vertrieb und Marketing

Ein veritabler Tourismusmagnet
Mit den täglichen historischen Fahrten zwischen Davos und Filisur hat die Rhätische Bahn einen weiteren veritablen Tourismusmagneten geschaffen. Piotr Caviezel, Leiter Vertrieb und Marketing: «Retro ist in: Das einzigartige historische Rollmaterial der Rhätischen Bahn kommt bei einem breiten Publikum, ob Alt oder Jung, hervorragend an. Ganze Generationen entdecken unsere Bahn neu. Und das bringt’s auch unternehmerisch: So konnten wir die Frequenzen verdreifachen». Die RhB beweist einmal mehr, dass sie auch touristisch ein Zugpferd ist, das mehr Logiernächte sowie touristische Wertschöpfung, in diesem Falle in und um Davos, bringt.»

Das Rezept der Nostalgiefahrten bezeichnet Piotr Caviezel als bestechend einfach: «Das Angebot lebt von täglich vier historischen Erlebniszügen, der Kultlok Krokodil sowie den offenen Aussichtswagen, die auf der wildromantischen Strecke Davos – Filisur pendeln - was will man mehr? Statt regulären Zügen wollten wir eine innovative Idee aufgleisen. Und das heisst für einmal: Man muss nicht zwingend etwas völlig Neues erfinden, sondern mit vorhandenden Ressourcen und einer guten Idee, mit Mut und Zugkraft jedermann – auch bei Wind und Wetter –  begeistern können.»

Auf die Frage, was die Milestone-Nomination für die Rhätische Bahn bedeutet, antwortet Piotr Caviezel: «Die Nomination macht uns stolz. Gleichzeitig ist sie Ansporn, dass wir weiterhin kreative Freizeitprodukte auf den Markt bringen, die für den ganzen Tourismuskanton Graubünden einen Mehrwert schaffen. An Ideen mangelt es uns nicht. Anders gesagt: Wir wollen auch künftig Milestones setzen – und holen!». (htr)


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

 

Milestone-Nominationen

Das Arosa Bärenland vereint Tourismus und Tierschutz

Das Arosa Bärenland ist bei Gästen sehr beliebt und bietet geretteten Bären ein artgerechtes Zuhause.
Das Arosa Bärenland.
Das Arosa Bärenland. Bild: Arosa Bärenland
Bild: Arosa Bärenland

Zusammen mit der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» wurde das Arosa Bärenland realisiert. Aus schlechter Haltung gerettete Bären haben ein artgemässes Zuhause. Dieses bietet Besuchern Aufklärung und Wissensvermittlung. Die Kombination von nachhaltigem Tierschutz und innovativem Tourismus stärkt die Entwicklung der Ferienregion im Sommer und schafft die Grundlage zur Verankerung der Marke «Arosa Bären». Vom «Bärenland» profitieren die Region, der Kanton, die RhB und die SBB.

Die Milestone-Jury begründete die Nomination des Projektes damit, dass es dem Arosa Bärenland gelungen sei, unter Einbindung der ganzen Region die Themen Tierschutz und Tourismus zusammenzubringen. Schützen und Nützen würden dabei glaubwürdig vereint, und neben der Sensibilisierung stehe Wissensvermittlung im Vordergrund. Das Arosa Bärenland sei ein Leuchtturmprojekt, das es der Region ermöglicht, in den Sommermonaten zusätzliche Gäste anzuziehen.

 Es ist in der Ausgestaltung von der Idee bis zur Marktreife in unseren Augen ‹Best Practice› für Sommerentwicklung in den (Schweizer) Alpen.

Pascal Jenny, Arosa Tourismus

Dass das Arosa Bärenland den Sommer und die Sommerwahrnehmung und -Wertschöpfung in Arosa komplett verändert habe, bestätigt auch Pascal Jenny, Tourismusdirektor von Arosa. «Im Schatten vom Tierschutz konnte der Tourismus in Arosa im Sommer auf ein völlig neues Niveau gestellt werden. Über 50 Prozent mehr Ersteinrtitte bei den Bergbahnen, zweistellige Zuwachsraten bei den Beherberger.»

Ausserdem stehe auch die Bevölkerung, die an der Urne das Projekt mit 80 Prozent Ja-Stimmen befürwortete, hinter dem Projekt. «Die Tatsache, dass das Arosa Bärenland als gesamtheitliches ‹Erlebniskonzept› mitten in die touristische Zone gebaut werden konnte, zeigt, dass eine ganze Destination am selben Strang gezogen hat», ergänzt Jenny.

Der erfolgreiche Touristiker hofft, dass viele touristische Akteure das Projekt genau und detailliert ansehen. «Es ist in der Ausgestaltung von der Idee bis zur Marktreife in unseren Augen ‹Best Practice› für Sommerentwicklung in den (Schweizer) Alpen.»

Der Aroser Kurdirektor holte mit seinem Team bereits vor drei Jahren einen «Milestone» mit nach Arosa, das für seine strategische Ausrichtung zur Event-Destination in der Kategorie Innovation gewonnen hatte.  Jenny sieht auch im Bärenland-Projekt realistische Chancen für einen weiteren «Milestone». «Die alles bisherige übertreffende Wirkung und vor allem der erstmalig strategisch und tiefgründig gewählte Weg einer Kombination von Tierschutz und Tourismus erschienen uns so stark, dass wir die Bewerbung  mit grossen Hoffnungen wagten», sagt er auf Anfrage.
arosabaerenland.ch


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.

Milestone-Nominationen

«Cause we Care» macht den Tourismus nachhaltiger

Die Initiative «Cause we care» von Myclimate ermöglicht es Gästen und Leistungsträgern, sich für nachhaltigen Tourismus zu engagieren. Dafür wurde sie für den Milestone 2019 nominiert.
Bild: causewecare.ch
Bild: causewecare.ch

«Cause We Care» von Myclimate ist eine Initiative, bei der sich Unternehmen und Privatpersonen gemeinsam für den Klimaschutz und den nachhaltigen Tourismus engagieren. Ein einfacher Mechanismus soll dabei doppelte Wirkung erzielen: Gäste übernehmen Verantwortung für ihre Klimaemissionen und stossen im gleichen Schritt lokale Nachhaltigkeitsmassnahmen beim touristischen Leistungsträger an. Dieser verdoppelt im Gegenzug den Klima-Beitrag der Gäste.

Die Idee, den ökologischen Fussabdruck zu kompensieren, ist an sich nichts Neues, urteilte die Milestone-Jury im Hinblick auf das Projekt «Cause We Care». Die Innovation des Projektes zeige sich viel mehr darin, dass sich Leistungsträger und Kunden gemeinsam beteiligen und die Beträge vor Ort reinvestiert werden. Das Projekt kombiniere auf smarte Art und Weise die Kompensation auf Kunden- und Anbieterseite, ist das Fazit der Jury.

Das Thema Klimaschutz brennt vielen touristischen Leistungsträgern unter den Nägeln.

Basil Gantenbein, Projektleiter bei Myclimate

Projekt trifft den Zeitgeist
Für Projektleiter Basil Gantenbein von der Stiftung Myclimate ist «Cause We Care» aus mehreren Gründen Milestone-würdig: «Das Thema Klimaschutz ist bei den Menschen und Unternehmen in der Schweiz momentan sehr aktuell. Mit unserem Projekt treffen wir den Zeitgeist, das Thema brennt vielen touristischen Leistungsträgern unter den Nägeln», ist er überzeugt.

Zusätzlich sei das Projekt mit mittlerweile 40 Partnern national in der Branche sehr breit abgestützt, es würden sich also viele Tourismusakteure über eine Auszeichnung freuen. Basil Gantenbein findet, das Projekt sei nun nach mehreren Jahren Aufbau reif für den Schweizer Tourismuspreis, verschiedene Partner hätten ihn im Vorfeld zur Milestone-Bewerbung ermuntert.
causewecare.ch


[DOSSIER]Ob sich dieses Projekt einen «Milestone» erobert, wird am 12. November im Berner Kursaal im Rahmen der 20. Preisverleihung bekannt. Die Gala findet im Beisein von rund 600  Gästen statt.

Der mit 32'500 Franken dotierte Schweizer Tourismuspreis wird vergeben in den Kategorien Innovation, Nachwuchs und Lebenswerk. Ein Projekt darf sich ausserdem Hoffnung auf den Spezialpreis «Milestone Premiere» machen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird.